Kostenfreie Soforteinschätzung bei Kündigung ++ Anwalt im Arbeitsrecht | Gekündigt? Was nun?
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Gekündigt? Was nun?

Gekündigt? Was nun?

Gekündigt? Was nun?

GEKÜNDIGT! WAS NUN?

„Hilfe, mein Chef hat mich völlig unerwartet gekündigt. Was mache ich jetzt konkret“? Diese Frage habe ich in der letzten Woche erhalten und nehme diese gern zum Anlass, nochmal die Grundzüge der Kündigung und deren Folgen zu erklären. Wer sich nochmals intensiv mit dieser Frage auseinandersetzen will, dem kann ich unsere Checkliste zur Kündigung durch den Arbeitgeber wärmstens ans Herz legen.

RUHE BEWAHREN UND SICH ANWALTLICHEN RAT EINHOLEN

Wer gerade frisch gekündigt wurde, kennt das Problem, dass man von den eigenen Emotionen eingeholt wird. Selbst, wenn es sich schon längere Zeit angedeutet hatte: Hält man die Kündigung in den Händen, ändert sich scheinbar alles. Da lohnt es sich, kurz durchzuatmen und sich vom Fachmann beraten zu lassen. Denn ganz unter uns: Gegen die Kündigung wird man als Arbeitnehmer ohne anwaltliche Unterstützung kaum etwas ausrichten. Das Arbeitsrecht ist hierfür zu komplex.

KEINE FALSCHEN VORSTELLUNGEN MACHEN

 

Nach meiner Erfahrung kann man in 95 Prozent der Fälle gegen die Kündigung etwas unternehmen. Wer allerdings bereits mit der Grundannahme in die Beratung geht, am Ende immer eine Abfindung zu erhalten, der muss leider enttäuscht werden. Ein „Recht auf Abfindung“ gibt es nicht, von ein paar Ausnahmen einmal abgesehen. Die Abfindung, die aber tatsächlich in den meisten Fällen gezahlt wird, ist das Ergebnis einer geschickten Verhandlungsführung. Als „Faustformel“ dient die Berechnung: ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. Allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit, da der konkrete Einzelfall ausschlaggebend bleibt.

WAS KOMMT DANACH?

 

Ja, ein Leben nach der Kündigung gibt es. Auch wenn es anfangs nicht leicht ist, aber in nahezu 90 Prozent der Fälle, ist eine Weiterbeschäftigung nach Ausspruch der Kündigung nicht zu realisieren. Nicht weil es rechtlich schwierig ist, vielmehr weil es menschlich unmöglich ist. Wer will schon weiterhin für einen Chef arbeiten, der einen loswerden wollte. Natürlich ist auch hier an den jeweiligen Einzelfall zu denken u.s.w., aber auch bei einer betriebsbedingten Kündigung begleitet einen kein gutes Gefühl, wenn man nach Ausspruch der Kündigung und einem sich anschließenden Kündigungsschutzprozess wieder das alte Umfeld betritt. Daher gilt es im Rahmen einer Beratung, neben der viel zitierten Kündigung, auch die Vorstellungen für das „danach“ abzuklären.

AUCH ARBEITSZEUGNIS MUSS BEDACHT WERDEN

 

Wer die Kündigung nicht als Verlust, sondern als Neuanfang betrachtet, ist in der Regel schon einen Schritt weiter. Genau für diesen Neuanfang sind aber insbesondere zwei Dinge zu beachten: Ein „gutes“ Arbeitszeugnis und die Existenzsicherung für die Übergangszeit.
Dem Arbeitszeugnis muss hierbei ein großes Augenmerk geschenkt werden. Was bringt ein „ausreichendes“ Zeugnis in der heutigen Welt der sehr großzügigen Notenvergabe? Hier kann ein „gutes“ oder „sehr gutes“ Zeugnis dem Betroffenen in einem neuen Unternehmen, neue und vielleicht größere Türen öffnen.

SPERRFRIST IMMER IM AUGE BEHALTEN

 

Auch das Thema Sperrfrist wird meiner Erfahrung nach viel zu häufig vernachlässigt. Wer verhaltensbedingt gekündigt wurde, kassiert in aller Regel eine 12-wöchige Sperrfrist. Drei Monate kein Arbeitslosengeld bedeutet einen harten Einschnitt. Wer dies ändern will, ist in aller Regel auf die Mithilfe eines Rechtsanwaltes und das Entgegenkommen des Arbeitgebers angewiesen. Denn selbst wenn das Gerichtsverfahren gewonnen wird, in der Zwischenzeit erhält man keinen Cent Arbeitslosengeld I. Da bleibt einem in der Regel nur – wenn man wirklich über keinerlei Reserven verfügt – ALG II, besser bekannt als Harz IV, zu beantragen.

DER GUTE ANWALT WIRD´S SCHON RICHTEN

 

Wer etwas gegen die Kündigung und deren Konsequenzen unternehmen will, der kommt an einer anwaltlichen Beratung nicht vorbei. Spätestens mit Erhalt der Kündigung muss man seinen #Lieblingsanwalt aufsuchen. Dieser ist mit Sicherheit in der Lage, eine Einschätzung zu geben und konkrete Handlungsempfehlungen zur Seite zu stellen. Selbstverständlich berate auch ich beim Thema Kündigung und gebe Empfehlungen.

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